Abstracteinreichung

Die Abstracteinreichung wurde geschlossen.

Die Einreicher werden voraussichtlich Anfang Juli über die Einplanung in das Kongressprogramm informiert.


Richtlinien zur Einreichung eines Abstracts und Bewerbung für Posterpreise und Kongressstipendien

Anmeldung, Frist

Abstracts können ausschließlich online eingereicht werden, Anmeldungen per Fax, E-Mail oder anderer Art werden nicht berücksichtigt.
Anmeldeschluss: Auf Wunsch einiger Mitglieder des DNVF wurde das Ende der Einreichungsfrist auf den 19.04.2016 um 23:59 Uhr (MEZ) verschoben.

Abstract Themengebiete

Der Beitrag ist bei Einreichung einem der folgenden Themenbereiche zuzuordnen:

1. Kongressthema „Wissen schaf(f)t Nutzen“

1.1 Welche Art von Wissenschaft schafft Nutzen?
1.2 Wie geht der Nutzennachweis in komplexen Systemen?
1.3 Wissensknowledge – und transfer – Welche Methoden/Instrumente existieren zum Transfer von Wissen (für z.B. Leistungserbringer und Patientinnen und Patienten)
1.4 Gesundheitsinformationen als Instrument des Wissenstransfer, Gute Praxis Gesundheitsinformation
1.5 Transparenz: Wie erfährt der Patient von Ergebnissen
1.6 Implementierungsforschung, Internationaler Stand
1.7 bestehende Frameworks und Konzepte zur Implementierungsforschung, Implementierung von Leitlinien
1.8 Barrieren und ihre Überwindung für Implementierungen
1.9 Perspektiven der Implementierung (Patient, Leistungserbringer, Gesellschaft)
1.10 Patientennutzen aus Sicht des Patienten, der Leistungserbringer, aus Sicht der Träger
1.11 Strategien zum Nachweis von Nutzen
1.12 Best-Practice-Beispiele, wo wurden auf der Basis von Versorgungsforschungsergebnisse Prozesse und Strukturen neu gestaltet?

2. Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung:

2.1 Steuerung des Gesundheitswesens unter Qualitätsgesichtspunkten (z.B. Qualitätswettbewerb ja, aber wie?, Qualitätsorientierte Vergütung P4P? Mindestmengen, Patientensicherheit, Zweitmeinung, Umsetzung für die Krankenhaus-Planung, Qualitätssicherung: Sozialdaten versus Registerdaten)
2.2 Gesundheitspolitik als Transferfaktor und Fragesteller
2.3. Gesetzliche Qualitätssicherung
2.4 Systeminterventionen planen und evaluieren: das Beispiel P4P
2.5 Regionale Versorgungsplanung: ist die Qualitäts-orientierte Krankenhausplanung ein sinnvoller Einstieg?
2.6 Integration und Koordination von Versorgungsleistungen
2.7 e Health als komplexe Intervention
2.8 Ist das System fit für die Zukunft: Pflegereform und chronische Erkrankungen

3. Versorgungsforschungergebnisse:

3.1 Leitlinienimplementierung und -evaluation (z.B. im ambulanten Bereich, im stationären Bereich, in der Reha, in Ärztenetzen, in DMPs, in Zentren)
3.2 Patientenzentrierung, Patient reported outcomes (PRO)
3.3 Evaluationsergebnisse aus der Prävention
3.4 Evaluationsergebnisse aus Einrichtungen der Gesundheitsversorgung

4. Methoden und Theorien:

4.1 Analyse komplexer Interventionen
4.2 Evaluationskonzepte
4.3 Infrastrukturen für Implementierung und Evaluationen
4.4 Fallstricke bei der Analyse von Sozialdaten
4.5 Theorien der Versorgungsforschung
4.6 Teilhabe (Partizipation): quantitative und qualitative Forschungsmethoden für die Planung, Evaluation und Implementierung von Versorgungsmaßnahmen. Teilhabe in der Forschung und an der Forschung, „Aktionsbündnis Teilhabeforschung“;
4.7 Qualitative Methoden: Was kann qualitative Forschung und welche Ausbildung ist notwendig?
4.8 Registerforschung, Registerbasierte Studien
4.9 Triangulation und Mixed-Methods-Methoden
4.10 Neue Methoden und Instrumente in der Versorgungsforschung

5. Freie Themen

 

Sprache

Abstracts können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht und präsentiert werden.

Poster oder Vortrag

Beiträge können als Poster oder Vortrag eingereicht werden, die Kommission behält sich jedoch vor, das Format zu ändern.

Umfang, Inhalt

Das Abstract ist limitiert auf 5.000 Zeichen. Änderungen an bereits eingegebenen Abstracts sind bis zum Anmeldeschluss möglich.

Die Gliederung in

  • Titel
  • Hintergrund
  • Fragestellung
  • Methode
  • Ergebnisse
  • Diskussion
  • praktische Implikationen

ist zwingend einzuhalten.

Die Beschreibung der Methode soll Studiendesign, Datenerhebung und ‑auswertung beinhalten.

Der Text darf wegen der anonymen Bearbeitung weder Hinweise auf die Namen der Autorinnen und Autoren noch denjenigen der Kliniken bzw. ihren Standort enthalten.

 

Datenbank „Versorgungsforschung Deutschland“

Das DNVF tritt ein für Transparenz in der Versorgungsforschung und unterstützt deshalb die Projektdatenbank „Versorgungsforschung Deutschland“. Es fordert alle Referenten auf, diese Initiative zu unterstützen. Sollte sich Ihr Abstract auf ein Projekt der Versorgungsforschung beziehen, möchten wir Sie bitten, Ihr Projekt in die Datenbank einzutragen.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Projekt bereits in der Datenbank veröffentlicht ist. Ist das der Fall, tragen Sie bitte bei der Einreichung das Projektkürzel ein. Projektdatenbank „Versorgungsforschung Deutschland“

Ist das Projekt noch nicht in der Datenbank erfasst, möchten wir Sie bitten, es zu registrieren und dann das neue Projektkürzel einzutragen. Das Projektkürzel kann nachträglich ergänzt werden. Projekt jetzt registrieren

Formatierung

Die Verwendung besonderer Textformatierung im Titel oder Inhalt des Abstracts sollte sparsam erfolgen. Es kann nicht garantiert werden, dass alle Formatierungen in sämtlichen Ausgabemedien (vgl. Veröffentlichung) korrekt dargestellt werden.

 

Veröffentlichung

Die Abstracts der Vorträge und Poster sind auf www.egms.de/de/meetings/dkvf2016/ publiziert.

 

Bestimmungen

Ein Abstract darf nicht unter verschiedenen Themen des Kongresses mehrfach eingereicht werden. Der/die Vortragende ist jeweils an erster Stelle zu nennen.
Der/die Erstgenannte ist für die Einhaltung der Ethikvorschriften verantwortlich. Etwaige Interessenkonflikte sind im Rahmen der Präsentation auf dem Kongress den Kongressteilnehmern kenntlich zu machen.

 

Bewerbung von Nachwuchswissenschaftler für ein Kongressstipendien

Das DNVF lobt für Nachwuchswissenschaftler drei Kongressstipendien aus, dieses umfasst den freien Eintritt an allen Kongresstagen.
Für das Kongressstipendium können sich Studierende, Promotionsstudierende und Doktoranden bewerben, die einen Abstract einreichen.
Neben dem Abstract sind ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben zur Kongressteilnahme in einem PDF-Dokument zusammengefasst einzureichen.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an die Kongressagentur m:con, Herrn Thilo Hübner thilo.huebner@mcon-mannheim.de.
Ein Gremium, das sich aus Mitgliedern des DNVF e.V. und der Programmkommission zusammensetzt, entscheidet auf der Basis Abstractbewertungen durch die Gutachter sowie des Motivationsschreibens und Lebenslaufs über die Vergabe. Die Kongressstipendiaten müssen sich damit einverstanden erklären, dass sie namentlich und mit Foto auf der Kongresshomepage gelistet werden.
Eine Bewerbung für das Kongressstipendium ist Zeitraum der Abstracteinreichung möglich.

 

Begutachtungsprozess

Alle eingereichten Beiträge werden von mehreren Gutachterinnen und Gutachtern der Programmkommission anonym beurteilt.
Bewertet werden Fragestellung (originell, wichtig, klar definiert), Methode (adäquates Studiendesign, angemessene Datenerhebungs- und ‑auswertungsmethoden), Ergebnisse (Vollständigkeit, richtungweisend, klare Darstellung) und Diskussion (Einbettung in die aktuelle Literatur und Limitationen) sowie Darstellung der praktischen Implikationen (Konsequenzen für Versorgungspraxis, Wissenschaft und/oder Gesundheitspolitik).

 

Kongressteilnahme

Nach Abschluss des Begutachtungsprozesses erhält der/die Einreicher/Einreicherin per E-Mail Mitteilung, ob der Beitrag angenommen bzw. abgelehnt wurde. Durch die Annahme des Beitrags wird der oder die Autoren nicht von der Zahlung der Kongressgebühr (mind. Tagesticket) befreit.
Mit der Einreichung Ihres Abstracts ist keine automatische Registrierung zum DKVF 2016 verbunden. Bitte melden Sie sich online unter Teilnehmerregistrierung zum Kongress an.

 

Präsentation

Vorträge müssen grundsätzlich vor Ort als digitale Präsentation abgegeben werden. Beamer stehen in allen Vortragssälen zur Verfügung. Ein eigener Laptop kann nicht installiert werden. Ausschließliches Präsentationsformat ist Microsoft PowerPoint für Windows. Bitte beachten Sie Inkompatibilitäten zwischen Apple-Macintosh und dem Windows Betriebssystem! Video-Clips müssen in die abgegebenen Dateien integriert sein.

 

Annahme des Beitrags als Poster

Die Poster werden vor Ort innerhalb eines abgegrenzten Ausstellungsareals präsentiert.

 

Posterpreise

Wir gratulieren den drei prämierten Postern:

1. Platz:
„Versorgungforschung im klinischen Alltag: Akzeptanz und Umsetzbarkeit der DACAPO-Studie in teilnehmenden Kliniken“
Dr. Sebastian Blecha, Dr. Susanne Brandstetter, Dr. Frank Dodoo-Schittko, Magdalena Brandl, Philipp Seboek, Dr. Kathrin Thomann-Hackner, Prof. Dr. Thomas Bein, PD Dr. Christian Apfelbacher

2. Platz:
„Ambulante Inanspruchnahme einer zentralen Notaufnahme in ruraler Umgebung: Qualitative Befragung zur Motivation von Patienten ohne dringlichen medizinischen Handlungsbedarf“
Martina Schmiedhofer, Anna Slagman, Johann Frick, Dr. Julia Searle, Prof. Dr. med. Martin Möckel

3. Platz:
„Kommunikationstraining für Hausärzte/innen – Zur Umsetzung von Trainingsinhalten im hausärztlichen Praxisalltag“
Verena Leve, Simone Steinhausen, Prof. Dr. Stefan Wilm, Dr. Frank Vitinius, PD Dr. Michael Langenbach, Prof. Dr. August-Wilhelm Bödecker, Markus Alich, Prof. Dr. Holger Pfaff, Prof. Dr. Edmund Neugebauer